Europe’s largest Active Sourcing Platform for Senior Female Executives
Dienstag, 16. Juni 2015
Exxecta supports a Gender Diversity Research Projekt of the Goldsmiths University of London
Within the scope of a master thesis in MSc Occupational Psychology (Organizational Psychology), at Goldsmiths University of London, is examined, how different structural and cultural characteristics of enterprises affect the perception and acceptance of leaders.
Participation please until June 26, 2015 ( approx. 10 to 15 min)
https://goldpsych.eu.qualtrics.com/SE/?SID=SV_6FIHvkEbY7cyZgN
Im Rahmen einer Masterarbeit im Fach MSc Occupational Psychology Organisationspsychologie) an der Goldsmiths University of London wird untersucht, wie sich verschiedene strukturelle und kulturelle Unternehmensmerkmale auf die Wahrnehmung und Akzeptanz von Führungskräften auswirken – Teilnahme bitte bis 26 Juni 2015 (ca.10 bis 15 Minuten)
https://goldpsych.eu.qualtrics.com/SE/?SID=SV_6FIHvkEbY7cyZgN
Montag, 15. Juni 2015
Erscheinungsdatum am 13./14. Juni in der SZ am Wochenende
Montag, 8. Juni 2015
Commerzbank: Frauenquoten von 2014 für 2017
Seit März müssen Unternehmen den angestrebten Anteil von Frauen in Führungspositionen veröffentlichen. Doch die Commerzbank schert sich wenig darum – und setzt sich Ziele, die längst erreicht sind.

Konservative Zielsetzung: Die Commerzbank will für 2017 einen Frauenanteil anstreben, den sie schon heute längst erreicht hat.
Die Commerzbank will eine Regelung in einem seit März geltenden Bundesgesetz unterlaufen, mit dem der Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter gesteigert werden soll. Danach sind Konzerne verpflichtet, sich selbst ein Ziel für mehr Frauen in den beiden obersten Führungsebenen unterhalb des Vorstands zu setzen, dieses zu veröffentlichen und dann sukzessive zu erreichen.
Wie Personalvorstand Frank Annuscheit in einem Interview für das Intranet der Bank erläutert, wird das Kreditinstitut hingegen für diese beiden Ebenen – das sind die Bereichsvorstände und Bereichsleiter – als Zielmarke für 2017 schlicht die schon Ende 2014 erreichten Quoten in Höhe von neun und 15 Prozent angeben.
Selbstverpflichtung soll Druck erzeugen
Die Pflicht zur Veröffentlichung eines Ziels, wie hoch der Anteil von Frauen in den oberen Hierarchie-Ebenen im Inlandsgeschäft in zwei Jahren sein soll, findet sich in dem neuen Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen. Das Gesetz hatte vor allem Schlagzeilen gemacht, weil darin von zahlreichen Konzernen verlangt wird, den Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten auf 30 Prozent zu steigern. Diese Quote hat die Commerzbank wie auch eine Reihe anderer Konzerne längst erreicht.
Mit der Vorgabe, für das Jahr 2017 und später in regelmäßigen Abständen von bis zu fünf Jahren Zielgrößen für den Frauenanteil in den Führungsebenen zu nennen, wollte der Gesetzgeber erreichen, dass dieser Anteil immer weiter zunimmt; die Unternehmen sollten sich gleichsam selbst unter Druck setzen.
Die Selbstverpflichtung war ein Kompromiss zwischen den Befürwortern einer gesetzlichen Quote und den Gegnern jeder Vorgabe. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) sagte bei der Verabschiedung des Gesetzes, dies sei „ein Tag, auf den wir stolz sein können“.
Ziel bliebe hinter Wirklichkeit zurück
Der im Gesetz detailliert geregelten Selbstverpflichtung entzieht sich nun die Commerzbank, indem sie als Ziel den Ist-Zustand ausgibt. Im Falle der Bereichsvorstände bleibt das Ziel sogar hinter der Wirklichkeit zurück, denn durch die Beförderung von drei Frauen im neuen Jahr sind inzwischen nicht mehr nur neun Prozent dieser Vorstände weiblich, sondern sechs von 38, also 16 Prozent.
Im Geschäftsbericht wird gleichwohl als Ziel von neun Prozent zu lesen sein, wie es am Dienstag in der Bank hieß. Noch offen ist, welches Ziel die Commerzbank für 2017 hinsichtlich des Frauenanteils im Vorstand meldet. Derzeit sitzen dort nur Männer. Darüber entscheide aber nicht der Vorstand, sondern der Aufsichtsrat, hieß es am Dienstag.
Personalvorstand Annuscheit sagt in dem Interview, natürlich habe das Kreditinstitut weiterhin das Ziel, Top-Positionen mit Frauen zu besetzen. Über alle Hierarchie-Ebenen gesehen, also einschließlich der Abteilungs- und Gruppenleiter, liege der Wert gegenwärtig bei 28,2 Prozent, und man sei optimistisch, bis Ende des Jahres das bankinterne Ziel von 30 Prozent zu erreichen.
Was die offiziellen Ziele für die erste und zweite Führungsebene angehe, so bescheide man sich jedoch mit den schon erreichten Werten. „Wir haben uns bewusst für diese konservativen Quoten entschieden, um die gesetzlichen Regelungen zu erfüllen und gleichzeitig unsere unternehmerische Freiheit zu wahren.“ Für die Commerzbank sei immer klar gewesen: „Eine Position wird allein nach Qualifizierung besetzt – unabhängig vom Geschlecht.“
Von: Manfred Köhler, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Wo die Frauen fehlen
- Gut drei Viertel der Firmen, für die ab 2016 eine feste Frauenquote von 30 Prozent im Aufsichtsrat gilt, sind von den gesetzlichen Vorgaben noch weit entfernt.
- In den Aufsichtsräten steigt der Frauenanteil zwar. In Vorständen allerdings sitzen nur 4,8 Prozent weibliche Mitglieder.
- Laut Familienministerin Schwesig zeigt das, “dass das Gesetz gebraucht wird”.
Betrachtet man die Sache aus der Sicht der Konsumentin, sollte die gut informierte Kundin auf den Kauf eines Porsches vielleicht verzichten. Auch der Audi scheint eher ungeeignet für Frauen, die ihr Geld gern für Produkte aus Unternehmen ausgeben, in denen auch Frauen führen dürfen. Der Anzug von Hugo Boss zum Beispiel könnte aus Gründen der Gleichstellung bald ähnlich unpassend für die aufstrebende weibliche Akademikerin werden wie ein Bausparvertrag von Wüstenrot. Ganz zu schweigen von den Medizinprodukten und Kliniken des Unternehmens Fresenius: Null Frauen gibt es dort in Aufsichtsrat und Vorstand des Unternehmens. “Ein Armutszeugnis”, nannte Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) diesen Zustand am Dienstag.
In 101 börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen Deutschlands ist mit 22,1 Prozent weniger als jeder vierte Posten im Aufsichtsrat mit einer Frau besetzt. Gut drei Viertel der Firmen, für die ab 2016 eine festeFrauenquote von 30 Prozent im Aufsichtsrat gilt, sind von den gesetzlichen Vorgaben noch weit entfernt. Immerhin, der Frauenanteil in Aufsichtsräten steigt. In Vorständen allerdings, wo über das operative Geschäft entschieden wird, sitzen nur 4,8 Prozent weibliche Mitglieder. Der Frauenanteil ist hier rückläufig, zuletzt lag er bei sechs Prozent. Kaum vertreten sind Frauen auch in wichtigen Ausschüssen. Nur wenig besser sieht es in Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung aus. Das ergaben Studien, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurden.
Seit 2011 erstellt die Initiative “Frauen in die Aufsichtsräte” mit Unterstützung der Bundesregierung einen “Women-on-Board-Index”, also ein Ranking über Frauen in Führungsgremien deutscher Unternehmen, auch solcher mit staatlicher Beteiligung. In diesem Jahr wurde erstmals auch ausgewertet, wie viele Frauen an der Spitze derjenigen Unternehmen stehen, für die nun die feste Frauenquote von 30 Prozent gilt. Diese fixe Quote für besagte 101 Unternehmen sei in der Debatte ums Gleichstellungsgesetz “am heißesten umkämpft” gewesen, sagte Schwesig. 24 der 101 Firmen, für die künftig die feste Quote gelte, hätten sie aber bereits erreicht, “und sie sind immer noch an der Börse”.
Schwesig bemühte sich zunächst, die positiven Beispiele der Studie hervorzuheben. Mit 43,7 Prozent Frauen im Aufsichtsrat führt demnach der Waschmittelkonzern Henkel das Firmenranking an. Auch die Deutsche Bank hat mit 35 Prozent Aufsichtsrätinnen die feste Quote schon erfüllt. Im Vorstand des Unternehmens allerdings sitzt laut Studie keine einzige Frau. Bei der Lufthansa ist man insgesamt etwas weiter, mit 40 Prozent Frauen im Vorstand und 30 Prozent im Aufsichtsrat. “Hier dürften der öffentliche Druck und die politische Diskussion um das Gesetz schon viel voran gebracht haben”, sagte Schwesig. Drei von vier Firmen aber seien noch weit vom Quotenziel entfernt. Das zeige, “dass das Gesetz gebraucht wird”.
Ein gewisses Problembewusstsein hat sich eingestellt Monika Schulz-Strelow, die Präsidentin der Initiative “Frauen in die Aufsichtsräte” übernahm es dann, ein paar schwarze Schafe der Gleichstellung zu nennen: den Autobauer Porsche etwa, der keine einzige Frau in Aufsichtsrat und Vorstand hat. Auch im Medizinkonzern Fresenius, wo zwei Drittel der Mitarbeiter weiblich sind, gibt es keine Frau in Aufsichtsrat und Vorstand. Bei Audi sitzt eine Frau im 18-köpfigen Kontrollgremium – und keine im Vorstand. Die Hugo Boss AG kommt gerade mal auf 8,3 Prozent Aufsichtsrätinnen, wobei die Anteilseigner null Frauen stellen, die Arbeitnehmer eine Frau von insgesamt zwölf Mitgliedern. Ähnlich sieht es bei der Wüstenrot & Württembergische AG aus: 6,2 Prozent Frauen im Aufsichtsrat, keine im Vorstand.
Immerhin, ein gewisses Problembewusstsein habe sich eingestellt, zumindest in Aufsichtsräten, so Schulz-Strelow. Problematischer sei das Bild bei 3500kleineren Firmen, die sich ab September selbst ein Quotenziel setzen müssen und bis spätestens 2017 zu berichten haben, ob es erreicht ist. Das Quotenziel gilt nicht nur für Aufsichtsräte, sondern auch für Vorstand und oberstes Management. Nur ein Prozent der Firmen aber hat laut Studie einen Plan, wie der Frauenmangel im Vorstand zu beheben sei. “Wir ducken uns so lange wie möglich weg”- das sei hier oft das Motto, sagte Schulz-Strelow. Sollte sich bis2017 in Vorständen nicht genug tun, sei eine feste Quote auch hier denkbar, sagte Familienministerin Schwesig. “Die Unternehmen haben es jetzt selbst in der Hand.”
Von Constanze von Bullion, Berlin, Süddeutsche Zeitung
Donnerstag, 7. Mai 2015
Montag, 27. April 2015
AUF SCHÜRZENJAGD (Manager Magazin Mai/2015)
DIVERSITY: Die Quote für Aufsichtsräte hat einen harten Kampf um topqualifizierte Frauen entfacht. Alle buhlen um die gleichen Profile. Verschärft wird die Knappheit durch überholte Suchraster und alte Vorurteile.
Wenn Unternehmen mit einem stark ausbaufähigen Frauenanteil Dinosaurier sind, dann ist Fresenius im Dax der T. Rex. Frauen im Vorstand: null. Frauen im Aufsichtsrat: null. Umdenken seit Beginn der Debatte über mehr weibliche Topführungskräfte: null. Lieber vermerkte der Herrenklub im Geschäftsbericht mit brachialem Stolz die bewusste Entscheidung gegen eine Quote. Diese, urteilte bündig Dieter Schenk, der starke Mann im Fresenius-Hintergrund, sei „weder im Interesse der Unternehmen noch der zu fördernden Frauen“. Dinosaurier gelten als träge, wenig intelligent und ganz allgemein als Tiere, die den Schuss der Evolution nicht gehört haben. Möglich ist, dass die Evolution ein zu kleines Kaliber verwendete. Tatsächlich kann selbst ein T. Rex seine Einstellung überdenken, wenn es nur laut genug knallt. Das tat es am 6. März, als der Bundestag eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte großer Unternehmen beschloss. Heißt für Fresenius: Zur Aufsichtsratswahl 2016 muss die Anteilseignerseite drei Aufseherinnen präsentieren, zwei für Fresenius und eine für Fresenius Medical Care.
Offiziell wird an der Macho-Linie zwar nicht gerüttelt. Doch hinter den Kulissen ist eine Revolution im Gange: Fresenius hat inzwischen Personalberater auf Expedition in die Damenwelt geschickt. ihre Mission: mehr Rock im Aufsichtsrat. Unter den Profisuchern ist Florian Schilling, der sich mit der Besetzung von Kontrollgremien einen Namen gemacht hat. Auf den Mann dürften schwierige Gespräche zukommen. „Zu viele Unternehmen haben das Thema zu lange verdrängt und seine Dringlichkeit bis heute nicht erkannt“, sagt Nicole Bernthaler, die als geschäftsführende Gesellschafterin von Exxecta eine Managerinnendatenbank verwaltet….>>>Manager Magazin Ausgabe 05/2015
Mittwoch, 15. April 2015
Diversity Quotas for Boards
Data from around the world
EUROPE
“Women’s share of board seats ranges from 7.9% in Portugal (PSI-20 index) to 18.5% in Germany (DAX index) to 22.8% in the United Kingdom (FTSE 100 index) to 35.5% in Norway (OBX index).” (via Catalyst.org)
- Germany, “public boards like those that oversee hospitals and charities will need to be 50 per cent female by 2018”, said Erin Anderssen in The Globe and Mail (12 March 2015). See more on German board quotas in The Higher Learning.
- Norway- As of 2011, a large number of companies had delisted from the Norwegian stock exchange to avoid having to comply with Norwegian board quotas. Many Norwegian executives who objected, though, now support it, having experienced the boardroom discussion being elevated by breaking up the status quo with women. As reported in The Telegraph (13 Jan 2015), “Norway…tops the ranking of 20 countries across three regions, with 35.5pc female representation on the boards of its OMX-listed companies.”
- Finland is the leader behind Norway with women representing 29.9% of the board directors.
- France, as Norway, also called on its companies to reach the 40% quota by 2017 and has achieved nearly 30% already, with 29.7% of board seats held by women.
- Sweden has 28.8% women in board seats for its listed companies.
- Belgium is in 5th position with 23.4%.
- Britain- According to The Guardian (3 February 2015) Vince Cable, Secretary of State for Business, Innovation and Skills, “has raised the spectre of Europe imposing mandatory quotas on the number of female directors in British boardrooms, as he pushes for Britain’s largest businesses to swiftly appoint more women to senior positions.” Cable Said: “Our target of 25% women on boards by 2015 is in sight. However the threat of EU mandatory targets remains a reality if we do not meet it.”
- Spain is at about 18.2%.
- Portugal has the lowest number of women on boards in Europe at 7.9%.
ASIA PACIFIC
“Women’s share of board seats ranges from 3.1% in Japan (TOPIX Core 30 index) to 9.5% in India (BSE 200 index) to 19.2% in Australia (S&P/ASX 200 index).” (via Catalyst.org)
“Women’s share of board seats ranges from 3.1% in Japan (TOPIX Core 30 index) to 9.5% in India (BSE 200 index) to 19.2% in Australia (S&P/ASX 200 index).” (via Catalyst.org)
- Australia is leading in the Asia Pacific region with 19.2%, while Japan is lagging with 3.1%. India and Hong Kong are near the 10% threshold. According to Deloitte, “There are currently no gender quotas for women on boards or in senior management positions.” However, as of 1 January 2011, companies listed on the Australian Securities Exchange are required to adopt and publicly disclose a diversity policy, among other criteria.
- China, Hong Kong, Singapore and New Zealand currently have no gender quotas for women on boards or in senior management positions. Diversity policies and guidelines have been introduced in Hong Kong (10.2%) and New Zealand.
- India is at 9.5% and passed the Companies Bill in December 2012 to improve corporate governance practices throughout India, requiring that public companies must have at least one woman director and a minimum of three directors in total.
- Malaysia approved a policy mid-year 2011 for corporate companies to achieve at least 30% representation by women in decision making positions in the private sector to promote gender equality. “Women must comprise 30 percent of boards and senior management positions of public and limited liability companies, in which there are greater than 250 employees, by 2016” according to Deloitte.
- New Zealand & Australia- Few stocks and securities exchanges have adopted requirements “to include direct references to gender or diversity as possible selection criteria for board members and, more generally, require companies to disclose in annual reports whether they maintain a diversity policy and, in some cases, the gender composition of their boards.”
SOUTH AMERICA
- Brazil is contemplating compulsory quotas for state and mixed-capital enterprises, targeting 40 % representation of women on boards by 2022.
Thanks to Johanne Bouchard

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